Überblick

Mit dem mobilen, verleihbaren Schülerlabor können die Schüler/innen mithilfe des genetischen Fingerabdrucks (Entnahme eigener Mundschleimhautzellen, PCR, Gelelektrophorese) eine Tätersuche im Klassenraum praktisch durchführen.

Man benötigt ca. drei Doppelstunden Zeit, die entweder (mit individuell planbaren Pausen) am Stück oder in zwei Blöcken durchgeführt werden können. Letztere Möglichkeit hieße praktisch eine Doppelstunde „Trockenübung“ bzw. Pipettier-Übungen und dann zwei aufeinander folgende Doppelstunden „tatsächliche Tätersuche“.

Wir empfehlen, die Gesamtgruppe in 4er- bis 5er-Gruppen einzuteilen, wobei jede Gruppe zudem heimlich eine/ eigene/n Täter/in stellt. Jede Gruppe erstellt mit den DNA-Proben eigener Mundschleimhautzellen ein Bandenmuster, auf dem der genetische Fingerabdruck eines/einer Verdächtigen mit dem genetischen Fingerabdruck des/der Täters/in übereinstimmt.

Im Folgenden ist ein in unserem Unterricht erzeugtes Ergebnis dargestellt:

Spuren von links nach rechts durchnummeriert (1 > 11)

  1. DNA-Leiter; Marker-DNA
  2. Verdächtige/r A  (käme eventuell als Täter/in 1 in Frage)
  3. Verdächtige/r B  (käme eventuell als Täter/in 2 in Frage, hier Täter/in)
  4. Verdächtige/r C  (käme eventuell als Täter/in 1 in Frage, hier Täter/in)
  5. Verdächtige/r D  (kommt nicht als Täter/in in Frage)
  6. Verdächtige/r E  (kommt nicht als Täter/in in Frage)
  7. Verdächtige/r F  (kommt nicht als Täter/in in Frage)
  8. Verdächtige/r G (kommt nicht als Täter/in in Frage)
  9. Verdächtige/r H (kommt nicht als Täter/in in Frage)
  10. Täter/in 1  (Zusatz-Info: homozygot bzgl. des nachgewiesenen Locus)
  11. Täter/in 2 (Zusatz-Info: heterozygot bzgl. des nachgewiesenen Locus)

 

Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier (link).